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Agile Transformation - mal ganz pragmatisch

Autor(en): 
Sascha Preissler, Elektrobit
Track: 
Enterprise Agility Case Studies
Session Host: 
Angelika Drach
Raum: 
Forum 1
Datum: 
Montag, 11.07.2016
Zeit: 
14:15
Abstract: 

Agile Softwareentwicklung hat viele prominente Erfolgsgeschichten. Erwartungen wie kürzere Lieferzeiten, deutliche Qualitätssteigerung und höhere Mitarbeiterzufriedenheit locken viele Unternehmensführungen schnell und großflächig Agilität einzuführen. Leider herrscht aber oft eine Vorstellung, dass schon die Verordnung eines neuen Prozesses namens „Scrum“ gemischt mit „Continuous Integration“ das Unternehmen agil macht. Hier besteht die Gefahr, dass solche Erwartungen bitter enttäuscht werden und in der Konsequenz „Agil“ als nutzloser Hype abgetan wird. Agil heißt aber vor allem Einbindung von Mitarbeitern. Jahrelang abtrainierte Verhaltensweisen wie Mitdenken, tatsächliche Problemursachen zu identifizieren oder Verbesserungsvorschläge umzusetzen müssen wieder sichtbar gefördert werden. Teams muss es erlaubt werden ihre Arbeitsumgebung aktiv zu optimieren und auch lang etablierte Strukturen wieder aufzubrechen zu dürfen . Bei Elektrobit haben wir gelernt, dass ein agiles Mindset nicht mit einem Prozess eingeführt werden kann und dass der Grad ausgerollter agiler Prozesse kein Maßstab für erfolgreiche Projekte ist. Vielmehr schauen wir mittlerweile genauer hin. Wir ermuntern Teams mit dem Einsatz agiler Methoden Ineffizienzen für alle transparent zu machen um dann gemeinsam sinnvolle Veränderungen herbeizuführen. Der Vortrag legt dar, wie pragmatisch Elektrobit mittlerweile Agilität praktiziert.

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